In Anbetracht der Tatsache, dass wir „Foggys“ mal wieder als letzter Programmpunkt bei der kulinarischen Meile „Rahden kocht über“ gebucht waren, bin ich mit dem Auftritt ganz zufrieden. Ich denke einige sind wegen uns gekommen oder wenigstens ein bisschen länger geblieben und wir waren ganz gut drauf.
Die Setliste hatte Silvia zusammengestellt und wir waren alle sehr zufrieden damit. Passte ales gut zusammen. Nach dem klassischen Einstieg mit „Green and Red“ und dem „Fisherman“ gab’s eine nette Mischung aus schnellen und langsamen älteren und neueren Stücken, war schön. Sogar unsere Version von David Grays „Babylon“ ging ganz gut über die Bühne, obwohl wir die noch nicht so oft zusammen gespielt haben. Dass ich die Bridge in „Galileo“ versaut habe, haben außer uns wohl die wenigsten gemerkt, sicherlich deshalb, weil Silvia einfach locker weitergesungen hat, statt sich von mir aus dem Rhythmus bringen zu lassen. Hut ab!
Soni hat ein paar Fotos gemacht. Leider nur sehr wenige, weil der Chip meiner Kamera voll war und sie sich nicht getraut hat, welche runter zu löschen. Das ist die Ausbeute:
Unser nächster Gig ist ein Irischer Abend am Freitag, 7. November von 19 Uhr an im Gasthaus „Störmer“ in Ströhen (Hannoversch in Nds wohlgemerkt und nicht Preußisch in NRW)
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Das bekannte Redewendung “ der Letzte macht das Licht aus“, bekommt jetzt ein kleines Geschwisterlein. „Der Letzte macht die Musik an“ heißt es. Denn wenn wir von den New Foggy Few am kommenden Sonntag, 12. Oktober, unseren Auftritt bei der Veranstaltung „Rahden kocht über“ haben, spielen wir (mal wieder) als das Letzte. Nämlich von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr auf dem Klatz an der St. Johanniskirche. Wenn wir es tatsächlich schaffen sollten, dass irgendjemand dort bleibt, so dass nicht schon alle Fastwirte ihre Buden zu machen können, bin ich schon Stolz auf uns.
Also, deshalb hiermit der Aufruf an all Freunde der „Foggys“: Kommt in Scharen und macht Euch einen schönen Abend mit lecker Essen und feiner Musik in Rahden. Warm anziehen ist sicherlich angesagt, weil das ganze Spektakel ja auch noch unter freiem Himmel stattfinden wird.
Lasst es nicht zu, dass wir nur für diejenigen spielen, die ihre Fressbuden abbauen.
Bis dann.
Kategorien: The New Foggy Few
Gerade habe ich das wunderbare Buch „Zusammen ist man weniger allein“ der französischen Autorin Anna Gavalda zuende gelesen. Und ich kann nur sagen, dass es zu den Büchern gehört, die mir in letzter Zeit am meisten Freude beim Lesen gemacht haben. Auch wenn sich das liest, wie ein Klappentext, trifft es der Aussage ziemlich genau, dass ich traurig war, nicht noch eine Weile in der Welt meiner „Romanhelden“ bleiben zu können, als ich mit Lesen fertig war.
Ich fand die vier Hauptcharaktere einfach sehr überzeugend und trotzdem mit leichter Hand gezeichnet. Figuren nach meinem Geschmack: alle ein bisschen von der Welt gebeutelt, alle etwas verschroben, die sich als sehr ungleiches Quartett zusammenfinden.
Da ist die sehr in sich zurückgezogene, aber hochtalentierte, spargeldünne Malerin Camille, die in einer Putzkolonne arbeitet, der von seiner adeligen Familie nicht anerkannte aber ebenso liebenswürdige wie belesene Marquis Phillibert, der sie rettet und zu sich in die Wohnung holt. Dort lebt er mit Franck, dem flapsigen und trotz seiner leicht prolligen Art unwiderstehliche Koch, der sich zwischen Arbeit und der Sorge um seine Omi Paulette aufreibt. Wie es dazu kommt, dass auch sie Teil der sonderbaren WG wird ist nur ein Mosaikstein der Geschichte. Ich habe häufig gelacht, so manches Mal die ein oder andere Träne aus dem Augenwinkel gewischt und mich beim Lesen keine Sekunde gelangweilt.
Für mich ein echtes Wohlfühlbuch und es wäre ein guter Grund, mal richtig gut Französisch zu lernen. Ich war schon drauf und dran, mir das Original mit dem Titel „Ensemble c’est tout“ zuzulegen. Getreu dem Motto: hätte ich doch in der Schule damals mal besser aufgepasst, dann könnte ich vielleicht noch tiefer in die echt französiche Atmosphäre eintauchen.
Aber auch in der, wie ich finde, sehr gelungenen und sehr geschmeidig zu lesenden deutschen Übersetzung ist Gavaldas Buch im Augenblick ganz weit oben in meiner Beliebheitsskala. Im übrigen fand ich auch ihren wesentlich kürzeren, weniger witzigen aber ebenfalls überzeugenden Roman „Ich habe sie geliebt“ ausgesprochen lesenswert.
Nebenbei noch ein Gruß an Ela. Du hast das „Zusammenist man weniger allein“ ja schon vor Monaten wärmstens empfohlen. Du hattest recht.
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Manche Tage sind so gänzlich ohne Höhepunkte, dass ich einfach keine Lust habe, schlafen zu gehen. So als ob noch nicht genug Interessantes passiert wäre, um einen sinnvollen Tag zu füllen.
So ein Tag war heute. Die meinste Zeit des des Tages habe ich damit zugebracht, Fußballtabellen in das System zu übertragen. VfB Fichte Bielfeld gegen Avenwedde; Theesen gegen weiß der Henker….
Ich weiß, dass alle diese Dinge getan werden müssen. Und es ist auch ncith schlimm sowas zu tun. Aber irgendwie bin ich dann doch ganz froh, dass ich das nicht jeden Tag mache.
Und statt jetzt endlich schlafen zu gehen und diesem langweiligen Tag ein End zu setzen in der Hoffnung auf einen frischen aufregenden morgigen Tag, sitze ich jetzt hier und langweile Dich als meinen Blogleser mit diesen Zeilen.
Ist das fair?
Nein. Aber immerhin mal wieder ein Lebenszeichen in diesem sträflich vernachlässigten Blog.
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In meinem Urlaub bin ich endlich mal wieder dazu gekommen ein paar Bücher zu lesen (oder auch sie endlich durchzulesen).
Eins davon war „The Traveller“ von John Twelve Hawks, eine Empfehlung von midsch. Auf der englischen Originalausgabe wird es als der neue „Da Vinci Code“ angepriesen. Viel haben die Bücher allerdings nicht miteinander zu tun, außer der Tatsache, dass in beiden „Geheimgesellschaften“ vorkommen. Während sich Dan Brown mit der immer wieder gern bemühten Suche nach dem Heiligen Gral befasst und alles mögliche von der biblischen Geschichte bis zu den Tempelrittern einflechtet, um schließlich zu offenbaren, dass es heute noch leibliche Nachkommen von Jesus Christus gibt, die über Jahrhunderte vor der Kirche versteckt und geheimgehalten wurden, erfindet John Twelve Hawks die Traveller.
Diese Menschen sollen seit Ewigkeiten die Fähigkeit besessen haben, in andere Dimensionen zu wandern. Dadurch standen sie häufig außerhalb der Gesellschaft und waren gleichzeitig Weise, die den Mächtigen aller Zeiten ein Dorn im Auge waren. Hinter den Mächtigen verbirgt sich ebenfalls eine Geheimorganisation, die Tabula, die sich selbst als die Bruderschaft bezeichnet. Sie hat über Jahrhunderte hinweg versucht, alle Traveller zu vernichten. Das ist ihr auch fast gelungen, obwohl die Wanderer von speziell ausgebildeten, geheimen Kämpfern beschützt werden, den „Harlequins“.
Zum Zeitpunkt der Geschichte, die in der Jetzt-Zeit spielt, wird eine junge Harlequin namens Maya von ihrem sterbenden Harlequin-Vater beauftragt, die letzten beiden potentiellen Traveller zu schützen, zwei Söhne eines ermordeten Travellers. Inzwischen hat aber auch die Tabula mehr Interesse, diese Weltenwanderer nicht zu zerstören, sondern zu nutzen, weil sie Nachrichten aus einer anderen Dimension empfangen hat, und einen Traveller benötigt, um diesen „Außerirdischen“ den Weg in unsere Welt zu weisen. Es bginnt ein Wettlauf um die beiden letzten Traveller, in dessen Verlauf sich die Tabula aller Mittel der modernen elektronischen Überwachung und Kommunikation bedient und gerne auch über Leichen geht. Diese Maschinerie nennt John Twelve Hawks die „vast machine“.
Das Faszinierende an diesem spannenden „Page-Turner“ ist die Vorstellung, dass all diese Übewachungsmöglichkeiten heute tatsächlich bereits existieren. Diese gigantische Maschinerie in der jeder Mensch heute elektronisch erfasst und alle seine Schritte überprüft, verfolgt und ausfindig gemacht werden können, ist Realität. Elektronische Pässe, die ihre Informationen übertragen, ohne dass jemand noch in den Ausweis schauen muss, biometrische Erkennung, weltweite Überprüfbarkeit von Aktivitäten von EC- und Kreditkarten-Nutzern und vieles mehr.
Nur eine geringe Zahl von Menschen, kleine Gemeinschaften, versuchen außerhalb dieses Netzes – „off the grid“, wie es Hawks im Original nennt – zu leben. Der Autor behauptet im Nachwort von sich selbst, er lebe „off the grid“.
Sein Buch ist bei aller wie pure Fantasy anmutenden Fiktion doch gar nicht so weit von den Möglichkeiten und Realtitäten der heutigen Welt entfernt, was es umso spannender macht. Alle Menschen, die sich bedenkenlos überall registrieren und überwachen lassen, damit der weltweiten Terror bekämpft werden kann, laufen Gefahr, dass ihre Daten auch in weniger wohlmeinender Weise genutzt wird.
Insofern ist das Buch ein Muss für alle „Datenschutz“-Anhänger. Aber auch allen, die einfach nur Lust auf ein actiongeladenes, manchmal recht blutiges aber jederzeit packendes Leseabenteuer haben, sei „The Traveller“ von mir wärmstens ans Herz gelegt.
Das Buch ist der erste Band der Trilogie „The Fourth Realm“. Das Ende weist dementsprechend einen ordentlichen cliffhanger auf, damit man auf jeden Fall wissen möchte, wie es weitergeht.
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„Also so was wie das hier haben wir noch niht gesehen“, sagten mir Donnerstagnacht zwei Linzer, die auf Montage in Rahden waren und zufällig im Hotel Bohne in unsere allmonatliche Session geraten waren. „Da sitzen einfach so Leute zusammen und machen Musik und alle singen mit. Toll.“ Und sie fragten sich, wieso das sonst nirgendwo gäbe. Und wieso das hier funktioniere.
Ich habe versucht, sie davon zu überzeugen, das gleiche in ihrer österreichischen Heimatstadt zu versuchen. Allerdings habe ich sie vorgewarnt, dass es etwas Geduld brauchen könnte, bis man ein paar treue Mitstreiter findet. Aber es lohnt sich. Ich habe damals damit angefangen, weil ich dachte: „Was in Irland klappt, warum sollte das nicht auch bei uns ankommen?“ Und das ist jetzt schon fast acht Jahre her.
Diese Sessions bei Bohne sind einfach wie eine kleine Oase im Monat, in die ich eintauche, Rast machen kann, obwohl es andererseits ja auch anstrengend sein kann, Musik zu machen. Bei unserer Foggy-Session geht mir das aber extrem selten so. Und wenn es dann auch noch so ist, wie am letzten Donnerstag, als Olli, Meike, Ines und John und Terry mit am Start waren und alle etwas beigetragen haben, dann macht es einfach nur Spaß. War ein echt schöner Abend für mich und ich denke auch für die anderen, die dabei waren.
Na dann, bis zum nächsten Mal.
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Gerade habe ich einen interessanten Satz gelesen in Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“. Der Gedanke kam mir irgendwie vertraut vor, als ob ich ihn in ähnlicher Form selbst schon einem gedacht hätte. Das kann aber auch Einbildung sein. Aber gefällt mir in seiner Rigorosität:
„Es gab die Menschen, die lasen, und es gab die anderen. Ob einer ein Leser war oder ein Nichtleser – man merkte es schnell. Es gab zwischen Menschen keinen größeren Unterschied als diesen. Die Leute staunten, wenn er das behauptete, und manche schüttelten den Kopf über so viel Verschrobenheit. Aber es war so. Gregorius wußte es. Er wußte es.“
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Da war Thomas mit dem Eintrag auf unsere Band-Website www.foggys.de ein wenig voreilig mit dem Hinweis auf den Gig im Weinkeller von Rila in Levern. Der findet jetzt jedenfalls nicht am Donnerstag, 29. Mai, statt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Sobald ich mehr weiß, lest Ihr es auf der Band-Homepage und natürlich in diesem Blog.
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Wie ich gerade der Website meiner Band entnehme (www.foggys.de), steht unser Auftritt im Weinkeller am Donnerstag, 29. Mai, bei Rila in Levern offenbar jetzt fest. Schöne Sache. Ist ein irre schickes Haus, in dem auch das runde Restaurant „Rotondo“ beheimatet ist. Und da unten drin im Keller mit dem schönen Namen „Cafayate“ gibt es dann von 20 Uhr an The New Foggy Few live zu hören. Wird bestimmt eine schöne Atmosphäre geben. Ich freue mich drauf.
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Morgen ist Pfingstmontag. Zum dritten Mal nach 2005 und 2006 spielen wir an der Schiffmühle in Minden mit den Foggys. Die Wettervorhersagen sind grandios, der Matjes wird wie immer gut sein und ein paar Freunde haben ihr Kommen angekündigt. Was will man mehr?
Es gibt auch noch weitere Anfragen für den Mai, die allerdings noch nicht letzendlich geklärt sind.
In diesem Jahr werden wir auch erstalig im Rahmen des Rahdener Stadtfestes zu hören sein. Am Sonntag, 15. Juni, im Zelt an der Steinstraße. Ich halte es für eine gute Idee, wenn in Rahden auch mal eine Rahdener Band am Start ist.
Wer unsere Musik mag, hat jedenfalls in nächster Zeit wieder verschiedene Gelegenheiten, sich seine Foggy-Ration zu holen. Wir sehen uns.
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