Is time a healer or a narcotic?

5. März 2008

“Die Zeit heilt alle Wunden.” Diesen Satz höre und lese in letzter mehrfach von Freunden und Bekannten. “Time is a healer, it heals all wounds” von Eva Cassidy. Ein schöner Song, den ich in letzter Zeit gerne höre. Und wahrscheinlich haben alle, die mir nach meinem Abschied aus Vlotho und dem Wechsel in eine neue Redaktion mit dieser oder ähnlichen Weisheiten helfen wollen, völlig recht. Aber ich weiß noch nicht, ob ich geheilt werden möchte. Manchmal habe ich sogar Angst davor. Angst, dass die Zeit nicht ein Heiler, sondern ein Schmerzmittel ist. Der Schmerz, liebe Menschen nicht sehen oder treffen zu können, hat für mich auch etwas sehr Positives. Ich merke, dass ich am Leben bin. Er hält den Wunsch am Leben, die Kontakte zu Menschen, die mir am Herz liegen, aufrecht zu erhalten. Ich kenne mich nur zu gut. Ich weiß, wie schnell bei mir das alte Spiel “Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn” funktioniert. Für mich ist dieses Kontakt halten eine echte Aufgabe, an der ich in meinem Leben schon bei (zu) vielen Menschen gescheitert bin. Verblasst der Wunsch so schnell, weiterhin Dinge miteinander zu teilen? Verschwinden gar diese Gemeinsamkeiten? Oder kostet es einfach zu viel Energie, die der Alltag aufsaugt? Freundschaft ist auch Anstrengung, besonders auf Entfernung. Sicher eine Arbeit, die Freude macht, aber eben auch Arbeit.

Manche Freunde spreche ich ewig nicht und weiß doch, dass alles gut ist. Rufe ich irgendwann an (oder sie mich), freuen wir uns beide und keiner hat ein komisches Gefühl dabei, keiner wirft dem anderen mangelnde Aufmerksamkeit vor. Manche Freunde verschwinden in der Versenkung, ohne Wiederkehr. Bei manchen weiß ich warum, bei anderen nicht (ich weiß nicht, was ich schmerzhafter finde). Bei manchen wünsche ich, es wäre anders. Bei manchen wünsche, es wäre mir egal. Bei manchen wünsche ich mir gar nichts. Am schmerzhaftesten sind solche Freundschaften, bei denen der Wunsch, den Kontakt aufrecht zu erhalten, einseitig ist. Bei denen du im Nachhinein feststelltst, dass jede Freundlichkeit nur Rücksichtnahme oder Gutmütigkeit war. Jedes nette Wort dir im Nachhinein als milde Gabe erscheint. Du die Echtheit der positiven Gefühle dieses Freundes nicht mehr beurteilen kannst. Hier wünsche ich mir gelegentlich, dass die Zeit schneller ihre Arbeit verrichten möge, mich diesen Schmerz nicht mehr fühlen zu lassen.

Im Augenblick liebe ich meinen Trennungsschmerz, den ich für die Vlothoer empfinde, noch und hoffe, dass er mir erhalten bleibt. Damit ich meine Freunde weiterhin treffe, weiterhin telefoniere und Mails schreibe, um den Balsam des Wiedersehens zu spüren. Das ist etwa so wie in dem alten Witz, in dem ein Mann immer mit dem Kopf gegen die Wand rennt. Da fragt ihn jemand: “Ja, aber warum machen Sie das denn? Das muss doch schrecklich weh tun.” Darauf der Mann: “Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt.”


Guter Abend

26. Februar 2008

Pete Morton beim Musik machen zu erleben, war für mich ein Genuss und das gemeinsame Konzert von den New Foggy Few mit Olli Plöger und ihm ein ebensolcher. Pete singt aus vollem Herzen. Er singt, was ihn beschäftigt. Er singt vom Zusammenleben der Menschen, er singt von der Schönheit der Welt, aber auch von Gorilla-Damen, Postschalter-Warteschlangen und natürlich von der Liebe. Nicht zu vergessen natürlich in seinem all-time-favorite “Another Train” von vertanen Chancen und der Gewissheit, dass es immer eine zweite gibt im Leben. Seine Lieder sprechen nicht nur mir aus dem Herzen

Mein lieber Freund Olli ebnete Pete als Support den Weg in einen gelungenen Abend voller toller Songs, wippender Füße und fröhlicher Gesichter in der Marktscheune in Vlotho, gleich gegenüber der St. Stephanskirche. Mit seinem unnachahmlichen Spiel und Gesang sowie seiner wie immer ansprechenden Mixtur von Popsongs deutscher und englischer Zunge hatte er sofort die rund 100 Gäste in der urigen alten Deele auf seiner Seite. Egal ob schmachtende Popballade von Rob Thomas, Klassiker wie “Top of the World” von den Carpenters oder Deutsches von Stefan Gwildis oder Heinz Rudolf Kunze: Olli, der “Mann mit dem Körperteil aus Holz” (das ist seine eigene Formulierung - jeder darf selbst raten, welches das sein könnte, auch gerne Mr. Medley genannt) hat sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums. Na gut, einigen die da waren, waren ihre Unterhaltungen wichtiger als die Musik, aber das gehört ja zur rustikalen Atmosphäre eines solchen Konzertes. Wie bei seinen letzten Auftritten üblich, brachte der Vlothoer Lokalmatador mit “Schwere Wasser” auch eines seiner selbst verfassten Stücke, das mich in seiner Bildsprache immer ein wenig einen Herbert Grönemeyer erinnert. Ein feines Stück Musik, wobei ich hoffe bald mehr aus dieser viel versprechenden Feder Geschriebens hören zu können. Mit merklicher Vorfreude leitete Olli über zu Pete Morton mit einem kleinen Zitat, dem Anfang von “Another Train”: “The Beginning is now….”

Als Pete a-cappela einsteigt, bin ich sofort gefesselt. Er sprüht von Lust am Gesang und am Leben, und der Freude sie mit seinem Publikum teilen zu können. Seine kräftige und trotzdem nicht rauhe, volle Stimme füllt den Raum, sein Gitarrespiel ergänzt den Klang zu einem wunderbaren Ganzen. Inka neben mir schmilzt dahin. Der Sound stimmt, Pete selbst ist ganz begeistert von Thomas’ neuer Anlage, die alle Nuancen rüber bringt und bei der der Musiker sein eigenes Wirken genauso hört wie alle anderen im Raum. Geniales Bose-Teil.

Ja, und wir waren auch ganz gut an diesem Abend. Für Organisator Rudolf Döhr war unser Auftritt spätestens beim zweiten Stück gerettet, als wir wie so oft im ersten Set zu Beginn Mike Scotts “Fisherman’s Blues” rausgehauen haben. Fast alle, sogar fast bis hin zur sonst sehr lautstarken Theke-Sitzer-Fraktion, lauschten dann spätestens als Silvias Stimme zu unsere Version von Stuart Adamsons “Ships” die Hörer in ihren Bann zog. Es hat wieder viel Spaß gemacht, zu merken, wie die Füße beginnen zu Wippen und sich Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer schleicht. Es war schön zu sehen, wie viele Freunde und Bekannte gekommen waren, aber auch wie viele, die uns nicht kannten, offen waren für das, was wir zu bieten haben. Selbst ein kleiner Stromausfall mitten im Schönsten Echo-Gesang vom “Gallow Song” konnte die Stimmung nicht kaputtmachen.

Nach jeweils zwei Sets von Pete und uns jammten wir noch ein paar feine Stücke gemeinsam mit Olli. Drunken Sailor, damit das Publikum auch noch mitmachen konnte, Olli sorgte für große Begeistrung (auf und vor der Bühne) mit “Just havent found what I’m looking for” und “Watching the Wheels” und dem “San Francisco Blues”.

Am Ende dürften alle in dem Bewusstsein nach Hause gegangen sein, dass sie für einen Zehner eine Menge Spaß und gute Musik bekommen haben. Ach ja, und von der ganzen Veranstaltung soll es irgendwann auch einen Video-Mitschnitt auf DVD geben, gedreht vom Profi Norbert Kaase. Ich bin sehr gespannt.

Jammen mit Olli Plöger und Pete Morton

Foggys live in der Marktscheune Vlotho

Foggys (leider ist Jos nicht mit drauf)


Nicht reinkommen

16. Februar 2008

Manchmal gibt es ewig keine Bücher, die ich fertig kriege. Es gibt einfach Zeiten, in denen ich lauter verschiedene Bücher anfange und zu keinem einen Zugang finde. Ich komme mir dann während der ersten Seiten so vor, wie jemand, der mit einem Immobilienmakler durch ein fertig eingerichtetes Heim läuft und sich umschaut, aber sich in keinem der Gebäude zuhause fühlt. Manchmal ist es sogar eher so, als ob ich gerade mal durch die Fensterscheiben in dn Innenraum sehen kann. Er kann sogar oft toll, geschmackvoll oder gediegen eingerichtet sein, aber ich finde den Eingang nicht.

Bei Büchern, die ich gut gefunden habe, war es oft schon nach wenigen Seiten das Gefühl, die Wohnung eines Freundes oder lieben Bekannten zu betreten und es sich dort gemütlich zu machen. Vieles ist unbekannt, aber es ist voller Leben. Ein Leben, auf das ich neugierig bin.

Leider habe ich seit mehreren Wochen kein solches Buch gefunden. Es mag allerdings auch daran liegen, dass ich selbst zu rastlos bin, um mich in Ruhe niederzulassen, und mir nicht die Zeit geben kann, die Atmosphäre auf mich wirken zu lassen.

Lesen ist manchmal Glücksache.


Zurück aus Ägypten (1)

10. Februar 2008

Frisch zurück vom Besuch mit Midsch in Kairo. Ein riesiger Haufen Backsteine, Zement und Asphalt durch den geschätzte 18 Millionen Menschen pulsieren. Meine Vermutung: Kairoer lieben Steine. Nicht nur die der Pyramiden und der Sphinx. Ich verbringe meine Zeit in Kairo bei einem guten Freund aus Studientagen, der dort hin ausgewandert ist. Er wohnt mit Frau und zwei kleinen Töchtern im Stadtteil Gisa und hat eine Wohnung im zehnten Stock mit Balkon und Blick auf die berühmten Pyramiden von Gisa (bei uns oft Gizeh genannt) aber leider ohne Aufzug. Das heißt: es gibt nur einen Aufzugschacht, eher notdürftig mit Holzplatten (im neunten Stock sogar nur mit einer Pappe) gegen den Absturz gesichert. Deshalb ersteige ich die Wohnung immer sehr an der Wand entlang. Oben angekommen bin ich immer froh und mir ist auch warm. Ich möchte lieber nicht wissen, wie es ist, diesen zehnten Stock im Kairoer Sommer zu erklimmen.
Doch zurück zum Balkon: Der Blick über die mit hunderten mit Satellitenschüsseln bewehrten Hochhausdächer auf die Pyramiden ist schon genial. Besonders, wenn sich morgens der Dunst verzieht und die Sicht ganz klar ist. Am Abend gibt es auch zeitweilig farbige Beleuchtung der Pyramiden, was dann und wann auch echt gut aussieht.
Zu meinem Besuch an den Pyramiden erzähl ich später mehr.

Kairo ist laut (eigentlich permanent), staubig, stinkig aber in diesem Februar für uns erträglich warm mit knapp 10 Grad Celsius. Der Ägypter empfindet diese (oder gar noch niedrigere Temperaturen von um die 5 Grad wie in diesem Winter) als enorm kalt und läuft gerne mit Schal und Handschuh herum.

Der Verkehr in Kairo ist eine Geschichte für sich. In einer für deutsche Autofahrer schier unvorstellbaren Art und Weise drängen sich Tag und Nacht Autos durch die größeren Straßen. Auf drei Spuren fahren dann auch mal fünf Autos neben einander. Es wird rechts und links überholt, wie es gerade passt. Wichtigster Bestandteil eines Autos ist seine Hupe. Midsch sagt: “Wer nicht mindestens alle zwei Minuten einmal auf die Hupe drückt, dem wird umgehend die Fahrerlaubnis entzogen.” Zur Not nimmt man auch gerne die Lichthupe, macht aber nur halb so viel Spaß, weil es viel weniger Leute mitkriegen. Für unsere Ohren hört sich der Kairoer Verkehr in bestimmten Verkehrsknotenpunkten Kairos an wie ein immer währender Autokorso. Apropos: Einen Autokorso gab es während unseres Aufenthaltes einmal, nämlich nach dem Halbfinale im Fußball Afrika Cup Ägypten gegen Cote d’Ivoire, das die Ägypter (Gott ist groß!!!!) mit 4:1 für sich entschieden.
Zum Abenteuer des öffentlichen Nahverkehr in Kairo lasse ich mich dann ein anderes Mal an dieser Stelle aus.

Kairo ist für mich trotz bester Betreuung durch Freunde, die sich dort leben oder zumindest schon hier waren ein ziemlicher Kulturschock. So viel Islam auf einmal. Fast nur verschleierte Frauen. Jede Menge Arabisch um die Ohren, das mir bis auf wenige Worte vollständig unbekannt ist und mich deshalb sehr verunsichert. Mit Englisch kommt mal gut, mal schlecht weiter. Ohne Sprachkenntnisse und getränkt mit Vorurteilen und Vorerfahrungen glaube ich ständig, dass man von mir als Ausländer für alles zwischen drei- und zwanzigmal so viele Pfund verlangt wie von den Einheimischen.

Zwar bestätigt sich der Verdacht, dass die Preise für Touristen in vielen Dingen höher liegen, aber sie bleiben trotzdem erschwinglich, weil ein Ägypisches Pfund irgendwas bei 13 Euro-Cent sind. Preise hängen auch davon ab, wo man etwas kauft. In einem Ort wo Touristen erwartet werden und häufig anzutreffen sind, liegen sie immer höher. Auf dem Dorf, wo wir an zwei Tagen unseren alten Lüneburger Freund Mohammed und seine Familie besucht haben, gibt es diese Unterscheidung eher nicht. Aber da haben wir auch keine Gelegenheit etwas zu kaufen. Zum Essen, Tee und Kaffee sind wir sowieso immer eingeladen. In dem Dorf Komelachta (das ist meine Lautschrift, weil ich gar nicht weiß, ob es eine lateinische Schreibweise gibt), das etwas nördlich von Kairo im Nil-Delta liegt, erlebe ich das echte ägyptische Landleben. Hier wird noch viel von Hand gemacht. Bauern haben statt vieler Maschinen oft nur einen Esel und einen Wasserbüffel. Die aus luftgetrockneten Lehmziegeln gebauten Feldhäuser sind im Winter angenehm warm und im Sommer angenehm kühl. Bei Mohammeds Schwager haben wir Gelegenheit in einer solchen Hütte einn Tee zu trinken. Das Dorf selbst hat etwa 10.000 bis 15.000 Einwohner (was sich so Dorf nennt) und die Häuser im Dorf sind aus roten Ziegeln und stehen sehr eng bei einander. Mohammed ist einerseits Bibliothekar an der zuständigen Schule und führt das erste Fotostudio am Ort,mit einem digitaler Fotografie und perfekter Nachbearbeitung. Motto: “With El Shazly your pictures are better”. Überhaupt hat auch hier die moderne Welt längst Einzug gehalten. Viele Leute haben Handys und sind mit DSL im Internet unterwegs während nebenan der Eselkarren vorüberrappelt. Culture Clash in Egypt.

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Zwei Gigs

12. Januar 2008

Bald ist schon wieder ein Jahr um, und unsere alljährliche Party im großen Saal bei Bohne in Rahden anlässlich des St. Patrick’s Days steht an. Thomas sagt ja immer schon im Oktober, das wir anfangen müssen zu planen, aber es wird doch am Ende immer wieder alles sehr kurzfristig. Diesmal findet der irische Abend, bei dem Entertainer und Geschichtenerzähler Addi Schaefer und der WeTo-Chor wieder mit den New Foggy Few zusammen das Programm bestreiten, schon am Samstag, 15. März statt. Also schon zwei Tage vor dem eigentlichen St. Patrick’s Day, der am 17. ist. Aber ein Montag wäre denkbar ungünstig und außerdem haben dann die Osterferien begonnen, so dass wohlmöglich viele schon gar nicht mehr da sind. Wie auch immer, ich freue mich schon darauf, den guten alten Patrick und Irland hochleben zu lassen. Es beginnt um 20 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr, wie immer im Hotel Bohne in Rahden, www.hotel-bohne.de .
Freunde und Fans unserer Musik haben aber auch schon vorher, am 22. Februar, die Gelegenheit, die “Foggys” live zu hören. An diesem Freitag bestreiten wir einen Abend gemeinsam mit dem englischen Singer/Songwriter Pete Mrton und dem Vlothoer Freund, Sänger, Gittarist und Medley-König Olli Plöger in der Martscheune in Vlotho, Lange Straße (direkt gegenüber der St. Stephanskirche). Auch dort soll es um 20 Uhr losgehen. Ich freue mich schonauf diesen Abend und bin gespannt, was sich da an Session-Kombinationen ergeben mag.


Der dicke Michi

11. Januar 2008

Nach Stunden verzweifelter installation und Deinstallation und der Anschaffung einer nagelneuen Grafikkarte habe ich es endlich geschafft, für meinen Sohn das Spiel “King Michi im Wilde Kerle Land” auf seinem Rechner zum LAufen zu bringen. Und es ist ja nicht so, dass ich es nicht geahnt hätte, aber als ich es mal probehalber gestartet habe, dachte ich nur: Dafür der ganze Aufwand? Ein Spiel, das darin besteht einen von einer Auswahl von Helden zu spielen um mit ihm gegen irgendwelche Monster anzutreten und zu kämpfen. Kämpfen heißt in diesem Fall aber nicht irgendwelche Schlag-, Spring oder sonstigen Späße, sondern das gegenseitige Beschimpfen mit möglichst schwachsinnigen Schimpfwörter, Hyper-Ichweißnixht wie Itze und Terratouristisches Irgendwas. Ich meine, ich bin ja schon ziemlich abgehärtet gegen die Wilden Kerle und weiß was einen bei denen erwartet, aber mit der absoluten Blödheit dieses Spiels habe ich dann doch nicht gerechnet. Ich wünsche HEnri auf jeden Fall viel Spaß mit dem Rechner, den er seinem Onkel zu verdanken hat. Abe ich hoffe nur, Henri wird das Spiel ebenso wenig mögen wie ich und nach wenigen Versuchen in irgendeiner Ecke vergammeln lassen. Mit der neuen Grafikkarte kann man bestimmt auch sinnvolle Dinge ans Laufen kriegen.


Wühltisch-Glücksgriffe 1

3. Dezember 2007

Blitzeis - Peter Stamm

Nachdem ich zuletzt häufig etwas umfangreichere Bücher gelesen habe, war ich sehr begeistert von einem dünnen Band mit erzählungen von Peter Stamm. Da ist kein Wort zu viel und keins zu wenig in diesen Geschichten. Alle aus der Ich-Erzähler-Perpektive geschrieben, aber es ist nie die selbe Person. Alles sehr präzise, auf den Punkt und lebendig, obwohl seine Sprache ohne große Metaphern- und Bildgewalt auskommt. Jede Geschichte ein kleines Meisterwerk.

Ich habe mich im Nachhinein geärgert, dass ich verpasst habe, die Poetischen Quellen, das Literaturfestival, in BAd OEynhausen zu besuchen. Da hätte ich ihn persönlich erleben können. Das hätte mir sicher gefallen. Leider ist mir das Buch erst später auf einem Remittenden-Tisch (meine (un-)heimliche Leidenschaft) in die Hände gefallen. Vielleicht kommt er ja noch mal wieder.


Es flickrt

13. August 2007

Ich weiß, ich weiß. Das Internet ist eine große Spielwiese. Nachdem ich nun auch ein Blog eingerichtet habe, hat mich mein Kollege Olli auch noch auf die Idee gebracht, ein paar meiner Fotos bei Flickr rein zu stellen. Rechts kannst Du ja mal klicken, wenn Du wissen willst, wie so was aussieht.


9. August 2007

Gestern Abend haben wir ein kleines Benefiz-Konzert in der Stadtbücherei Espelkamp gegeben. Wäre ja alles nicht so spektakulär gewesen, wenn nicht unser Jos zum ersten Mal nach acht Wochen im Krankenhaus wieder mitgesungen hätte. Es war so schön seine Stimme wieder zu hören. Schön, dass er wieder bei uns ist.


Einfach mal anfangen

9. August 2007

Warum habe ich denn einen blog eingerichtet?

Es war Zeit.