Rahdener Session überrascht Linzer

8. Juni 2008

“Also so was wie das hier haben wir noch niht gesehen”, sagten mir Donnerstagnacht zwei Linzer, die auf Montage in Rahden waren und zufällig im Hotel Bohne in unsere allmonatliche Session geraten waren. “Da sitzen einfach so Leute zusammen und machen Musik und alle singen mit. Toll.” Und sie fragten sich, wieso das sonst nirgendwo gäbe. Und wieso das hier funktioniere.

Ich habe versucht, sie davon zu überzeugen, das gleiche in ihrer österreichischen Heimatstadt zu versuchen. Allerdings habe ich sie vorgewarnt, dass es etwas Geduld brauchen könnte, bis man ein paar treue Mitstreiter findet. Aber es lohnt sich. Ich habe damals damit angefangen, weil ich dachte: “Was in Irland klappt, warum sollte das nicht auch bei uns ankommen?” Und das ist jetzt schon fast acht Jahre her.

Diese Sessions bei Bohne sind einfach wie eine kleine Oase im Monat, in die ich eintauche, Rast machen kann, obwohl es andererseits ja auch anstrengend sein kann, Musik zu machen. Bei unserer Foggy-Session geht mir das aber extrem selten so. Und wenn es dann auch noch so ist, wie am letzten Donnerstag, als Olli, Meike, Ines und John und Terry mit am Start waren und alle etwas beigetragen haben, dann macht es einfach nur Spaß. War ein echt schöner Abend für mich und ich denke auch für die anderen, die dabei waren.

Na dann, bis zum nächsten Mal.


Weinkeller muss warten

25. Mai 2008

Da war Thomas mit dem Eintrag auf unsere Band-Website www.foggys.de ein wenig voreilig mit dem Hinweis auf den Gig im Weinkeller von Rila in Levern. Der findet jetzt jedenfalls nicht am Donnerstag, 29. Mai, statt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Sobald ich mehr weiß, lest Ihr es auf der Band-Homepage und natürlich in diesem Blog.


Foggys rundum genießen

19. Mai 2008

Wie ich gerade der Website meiner Band entnehme (www.foggys.de), steht unser Auftritt im Weinkeller am Donnerstag, 29. Mai, bei Rila in Levern offenbar jetzt fest. Schöne Sache. Ist ein irre schickes Haus, in dem auch das runde Restaurant “Rotondo” beheimatet ist. Und da unten drin im Keller mit dem schönen Namen “Cafayate” gibt es dann von 20 Uhr an The New Foggy Few live zu hören. Wird bestimmt eine schöne Atmosphäre geben. Ich freue mich drauf.


Schiffmühle, Stadtfest und mehr

11. Mai 2008

Morgen ist Pfingstmontag. Zum dritten Mal nach 2005 und 2006 spielen wir an der Schiffmühle in Minden mit den Foggys. Die Wettervorhersagen sind grandios, der Matjes wird wie immer gut sein und ein paar Freunde haben ihr Kommen angekündigt. Was will man mehr?

Es gibt auch noch weitere Anfragen für den Mai, die allerdings noch nicht letzendlich geklärt sind.

In diesem Jahr werden wir auch erstalig im Rahmen des Rahdener Stadtfestes zu hören sein. Am Sonntag, 15. Juni, im Zelt an der Steinstraße. Ich halte es für eine gute Idee, wenn in Rahden auch mal eine Rahdener Band am Start ist.

Wer unsere Musik mag, hat jedenfalls in nächster Zeit wieder verschiedene Gelegenheiten, sich seine Foggy-Ration zu holen. Wir sehen uns.


A Night to remember

16. März 2008

Es ist vollbracht. Gestern Abend ist unser Irish Heartbeat 2008 bei Bohne in Rahden gut über die Bühne gegangen. Ich kann Euch sagen, dass mir eine große Last von den Schultern genommen ist. Jedes Jahr ist es wieder aufregend, diesen für uns großen Auftritt (immerhin um die 200 Zuhörer im Saal) zu haben. Jedes Jahr ist es wie Weihnachten: Du weißt das ganze Jahr über, wann es kommt, du denkst darüber nach, dass du alle Geschenke rechtzeitig gekauft (sprich Vorbereitungen rechtzeitig getroffen) haben willst. Aber jedes Jahr ist es dann doch wieder plötzlich da und du fragst dich: Ja, ist denn schon wieder Weihnachten/St. Patricks Day? Immer besorgst du die Geschenke erst in letzter Minute.
In diesem Jahr waren unsere musikalischen Vorbereitungen auf den Abend zu unserem eigenen Missfallen denkbar knapp gehalten. Alle vier Foggys waren wir reihum gesundheitlich und/oder psychisch nicht auf der Höhe. Deshalb hatte ich diesmal noch mehr Bammel davor, dass irgendwas nicht hinhauen könnte. Bei mir war es der ganze Stress um den Wechsel im Job und dazu meine angeschlagene Gesundheit mit dem schon fast obligatorischen Halskratzen wenige Tage vor dem Auftritt.
Glücklicherweise hat die Klasse-Nacht mich nachhaltig Lügen gestraft. Vor allem, weil wir alle vier auf dem Punkt fit waren (zumindest so gut es eben geht), wie man im Sport sagen würde. Kleinere Patzer inklusive haben wir, nach meinem Gefühl, eines der besten Konzerte hingelegt, das wir je gespielt haben.

Der WeTo-Cor und Addi Schaefer haben den Abend natürlich erst richtig rund gemacht. Einige Entscheidungen in der Planung des Programms haben sich als absolut richtig herausgestellt. Zum einen war es eine gute Idee, Addi besser ins Geschehen einzubinden und als Moderator durch den Abend führen zu lassen. Dass dabei seine Vorträge zum großen Teil seine sehr gelungenen Übertragungen von Songtexten ins Deutsche waren, kam sehr gut an und rüber (speziell seine Nacherzählung von Finnegans Wake war brilliant - Terry aus Herford, die als Engländerin das Original bestens verstehen kann, meinte sogar, dass er die Geschichte besser erzählt habe als der Song selbst.) Die beiden zusätzlich dargebotenen Stücke Irland-Literatur waren auch wieder bestens ausgesucht. Eine köstliche kleine Geschichte über die motivierende Wirkung einer spärlich bekleidet sonnenbadenden Nachbarin auf den Fleiß eines irischen Elektrikers und ein wunderschöner irischer Segensspruch.

Auch die WeTos waren gut drauf und haben ihre Stücke mit Bravour gemeistert. Wegen der neuen Anlage, die insgesamt für einen Spitzensound sorgte (Dank an Bose und vor allem an Thomas!!!), konnte man den Chor diesmal auch besser hören als beim letzten Mal. Auch das Zusammenspiel zwischen Chor und Foggys hat recht gut geklappt, bis auf einen kleinen Aussetzer meinerseits beim Zwischenstück von Greensleeves. Sorry Jos! ;)
Die Entscheidung, alle WeTo-Lieder in einem großen Block zu einem recht frühen Zeitpunkt ins Programm einzubauen, war im Nachhinein betrachtet auch goldrichtig. Sonst wäre es auf ein zu großes Hin und Her herausgelaufen. Nicht zuletzt gab unser alter Freund Murphy einen Gastauftritt, solo am Klavier mit seiner grandiosen rauchigen Stimme muss es dann auch nicht unbedingt irisch sein. Zum Schluss gab es dann aber doch noch “Danny Boy” von ihm zu hören.

Ich habe selten so viel positive Rückmeldung nach einem unserer Konzerte zu hören bekommen. Lächelnde Gesichter, mitsingende und mitwippende Zuhörer sind ja ohnehin das schönste Lob, dass man sich wünschen kann. Es war vor allem schön zu sehen, dass der Großteil der Zuhörer auch am Ende des ungefähr vierstündigen Programms noch da war, was ja auch nichts Schlechtes bedeutet. Besonders viel Lob gab es (wie ja eigentlich immer) für Silvia und ihre wahrhaft bezaubernde Stimme. Ihre ganz allein ohne Begleitung gesungene Version von “She moved through the fair” hat mit Sicherheit nicht nur mir Gänsehaut vom Feinsten beschert. Aber, wie gesagt, die Stimmung war einfach klasse. Die meisten, die in diesem Jahr beim Rahdener “Irish Heartbeat” dabei waren dürften mit dem guten Gefühl gegangen sein, einen besonderen Abend erlebt zu haben - A Night to remember.

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Guter Abend

26. Februar 2008

Pete Morton beim Musik machen zu erleben, war für mich ein Genuss und das gemeinsame Konzert von den New Foggy Few mit Olli Plöger und ihm ein ebensolcher. Pete singt aus vollem Herzen. Er singt, was ihn beschäftigt. Er singt vom Zusammenleben der Menschen, er singt von der Schönheit der Welt, aber auch von Gorilla-Damen, Postschalter-Warteschlangen und natürlich von der Liebe. Nicht zu vergessen natürlich in seinem all-time-favorite “Another Train” von vertanen Chancen und der Gewissheit, dass es immer eine zweite gibt im Leben. Seine Lieder sprechen nicht nur mir aus dem Herzen

Mein lieber Freund Olli ebnete Pete als Support den Weg in einen gelungenen Abend voller toller Songs, wippender Füße und fröhlicher Gesichter in der Marktscheune in Vlotho, gleich gegenüber der St. Stephanskirche. Mit seinem unnachahmlichen Spiel und Gesang sowie seiner wie immer ansprechenden Mixtur von Popsongs deutscher und englischer Zunge hatte er sofort die rund 100 Gäste in der urigen alten Deele auf seiner Seite. Egal ob schmachtende Popballade von Rob Thomas, Klassiker wie “Top of the World” von den Carpenters oder Deutsches von Stefan Gwildis oder Heinz Rudolf Kunze: Olli, der “Mann mit dem Körperteil aus Holz” (das ist seine eigene Formulierung - jeder darf selbst raten, welches das sein könnte, auch gerne Mr. Medley genannt) hat sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums. Na gut, einigen die da waren, waren ihre Unterhaltungen wichtiger als die Musik, aber das gehört ja zur rustikalen Atmosphäre eines solchen Konzertes. Wie bei seinen letzten Auftritten üblich, brachte der Vlothoer Lokalmatador mit “Schwere Wasser” auch eines seiner selbst verfassten Stücke, das mich in seiner Bildsprache immer ein wenig einen Herbert Grönemeyer erinnert. Ein feines Stück Musik, wobei ich hoffe bald mehr aus dieser viel versprechenden Feder Geschriebens hören zu können. Mit merklicher Vorfreude leitete Olli über zu Pete Morton mit einem kleinen Zitat, dem Anfang von “Another Train”: “The Beginning is now….”

Als Pete a-cappela einsteigt, bin ich sofort gefesselt. Er sprüht von Lust am Gesang und am Leben, und der Freude sie mit seinem Publikum teilen zu können. Seine kräftige und trotzdem nicht rauhe, volle Stimme füllt den Raum, sein Gitarrespiel ergänzt den Klang zu einem wunderbaren Ganzen. Inka neben mir schmilzt dahin. Der Sound stimmt, Pete selbst ist ganz begeistert von Thomas’ neuer Anlage, die alle Nuancen rüber bringt und bei der der Musiker sein eigenes Wirken genauso hört wie alle anderen im Raum. Geniales Bose-Teil.

Ja, und wir waren auch ganz gut an diesem Abend. Für Organisator Rudolf Döhr war unser Auftritt spätestens beim zweiten Stück gerettet, als wir wie so oft im ersten Set zu Beginn Mike Scotts “Fisherman’s Blues” rausgehauen haben. Fast alle, sogar fast bis hin zur sonst sehr lautstarken Theke-Sitzer-Fraktion, lauschten dann spätestens als Silvias Stimme zu unsere Version von Stuart Adamsons “Ships” die Hörer in ihren Bann zog. Es hat wieder viel Spaß gemacht, zu merken, wie die Füße beginnen zu Wippen und sich Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer schleicht. Es war schön zu sehen, wie viele Freunde und Bekannte gekommen waren, aber auch wie viele, die uns nicht kannten, offen waren für das, was wir zu bieten haben. Selbst ein kleiner Stromausfall mitten im Schönsten Echo-Gesang vom “Gallow Song” konnte die Stimmung nicht kaputtmachen.

Nach jeweils zwei Sets von Pete und uns jammten wir noch ein paar feine Stücke gemeinsam mit Olli. Drunken Sailor, damit das Publikum auch noch mitmachen konnte, Olli sorgte für große Begeistrung (auf und vor der Bühne) mit “Just havent found what I’m looking for” und “Watching the Wheels” und dem “San Francisco Blues”.

Am Ende dürften alle in dem Bewusstsein nach Hause gegangen sein, dass sie für einen Zehner eine Menge Spaß und gute Musik bekommen haben. Ach ja, und von der ganzen Veranstaltung soll es irgendwann auch einen Video-Mitschnitt auf DVD geben, gedreht vom Profi Norbert Kaase. Ich bin sehr gespannt.

Jammen mit Olli Plöger und Pete Morton

Foggys live in der Marktscheune Vlotho

Foggys (leider ist Jos nicht mit drauf)


Zwei Gigs

12. Januar 2008

Bald ist schon wieder ein Jahr um, und unsere alljährliche Party im großen Saal bei Bohne in Rahden anlässlich des St. Patrick’s Days steht an. Thomas sagt ja immer schon im Oktober, das wir anfangen müssen zu planen, aber es wird doch am Ende immer wieder alles sehr kurzfristig. Diesmal findet der irische Abend, bei dem Entertainer und Geschichtenerzähler Addi Schaefer und der WeTo-Chor wieder mit den New Foggy Few zusammen das Programm bestreiten, schon am Samstag, 15. März statt. Also schon zwei Tage vor dem eigentlichen St. Patrick’s Day, der am 17. ist. Aber ein Montag wäre denkbar ungünstig und außerdem haben dann die Osterferien begonnen, so dass wohlmöglich viele schon gar nicht mehr da sind. Wie auch immer, ich freue mich schon darauf, den guten alten Patrick und Irland hochleben zu lassen. Es beginnt um 20 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr, wie immer im Hotel Bohne in Rahden, www.hotel-bohne.de .
Freunde und Fans unserer Musik haben aber auch schon vorher, am 22. Februar, die Gelegenheit, die “Foggys” live zu hören. An diesem Freitag bestreiten wir einen Abend gemeinsam mit dem englischen Singer/Songwriter Pete Mrton und dem Vlothoer Freund, Sänger, Gittarist und Medley-König Olli Plöger in der Martscheune in Vlotho, Lange Straße (direkt gegenüber der St. Stephanskirche). Auch dort soll es um 20 Uhr losgehen. Ich freue mich schonauf diesen Abend und bin gespannt, was sich da an Session-Kombinationen ergeben mag.


9. August 2007

Gestern Abend haben wir ein kleines Benefiz-Konzert in der Stadtbücherei Espelkamp gegeben. Wäre ja alles nicht so spektakulär gewesen, wenn nicht unser Jos zum ersten Mal nach acht Wochen im Krankenhaus wieder mitgesungen hätte. Es war so schön seine Stimme wieder zu hören. Schön, dass er wieder bei uns ist.