Manchmal muss man einfach auch Glück haben. Heute Abend habe ich es mit Inka geschafft, im Lübbecker Kino einen Film zu sehen, von dem wir beide nie gedacht hätten, dass er sich jemals bis in unsere hiesigen Kleinkinos verirrt: „Lars und die Frauen“. Ich kann nur sagen: ich war einfach froh, ihn gesehen zu haben.
Er erzählt die Geschichte von einem Endzwanziger im Norden der USA, der aufgrund seiner familiären Vorgeschichte ärgste Probleme hat, sich anderen Menschen, insbesondere Frauen gegenüber, zu öffnen. Als er sich dann per Internet eine lebensgroße „Real Doll“ bestellt und sie seinem Bruder und seiner Schwägerin als seine neue Freundin Bianca vorstellt, scheint er reif für die Klappsmühle. Wie sich doch noch alles zum Guten wendet, ist sehr unspektakulär aber mit sehr viel Humor und Wärme in Szene gesetzt. Das ist mal ein ganz anderes modernes Märchen.
Ich empfehle „Lars und die Frauen“ wärmstens. Dass das nicht alle so sehen belegte sowohl die Zahl der Besucher: fünf. Und das am Kinotag. In Lübbecke. Außerdem haben wir noch zwei von den fünfen gehört, die sich wenig begeistert geäußert haben. Am besten selbst angucken.



