foggyblog

Beiträge vom Juni 2008

Rahdener Session überrascht Linzer

8. Juni 2008 · Kommentar schreiben

„Also so was wie das hier haben wir noch niht gesehen“, sagten mir Donnerstagnacht zwei Linzer, die auf Montage in Rahden waren und zufällig im Hotel Bohne in unsere allmonatliche Session geraten waren. „Da sitzen einfach so Leute zusammen und machen Musik und alle singen mit. Toll.“ Und sie fragten sich, wieso das sonst nirgendwo gäbe. Und wieso das hier funktioniere.

Ich habe versucht, sie davon zu überzeugen, das gleiche in ihrer österreichischen Heimatstadt zu versuchen. Allerdings habe ich sie vorgewarnt, dass es etwas Geduld brauchen könnte, bis man ein paar treue Mitstreiter findet. Aber es lohnt sich. Ich habe damals damit angefangen, weil ich dachte: „Was in Irland klappt, warum sollte das nicht auch bei uns ankommen?“ Und das ist jetzt schon fast acht Jahre her.

Diese Sessions bei Bohne sind einfach wie eine kleine Oase im Monat, in die ich eintauche, Rast machen kann, obwohl es andererseits ja auch anstrengend sein kann, Musik zu machen. Bei unserer Foggy-Session geht mir das aber extrem selten so. Und wenn es dann auch noch so ist, wie am letzten Donnerstag, als Olli, Meike, Ines und John und Terry mit am Start waren und alle etwas beigetragen haben, dann macht es einfach nur Spaß. War ein echt schöner Abend für mich und ich denke auch für die anderen, die dabei waren.

Na dann, bis zum nächsten Mal.

Kategorien: The New Foggy Few · leben
Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Leser

2. Juni 2008 · 1 Kommentar

Gerade habe ich einen interessanten Satz gelesen in Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“. Der Gedanke kam mir irgendwie vertraut vor, als ob ich ihn in ähnlicher Form selbst schon einem gedacht hätte. Das kann aber auch Einbildung sein. Aber gefällt mir in seiner Rigorosität:

„Es gab die Menschen, die lasen, und es gab die anderen. Ob einer ein Leser war oder ein Nichtleser – man merkte es schnell. Es gab zwischen Menschen keinen größeren Unterschied als diesen. Die Leute staunten, wenn er das behauptete, und manche schüttelten den Kopf über so viel Verschrobenheit. Aber es war so. Gregorius wußte es. Er wußte es.“

Kategorien: leben · lesen